Die Frage nach einer Diagnostik, oder Abklärung schwebt bei Eltern von hochsensiblen Kindern immer wieder im Raum. Wie geht man damit um, wenn beim online Test, die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass eine Hochsensibilität vorliegt? Muss ich als Mutter handeln? Sollte ich zum Kinderarzt gehen, oder doch besser gleich zum Therapeuten? Sag ich es im Kindergarten, oder in der Schule? Kann mein Kind sich überhaupt gut entwickeln, wenn es hochsensibel ist?

 

Solche Fragen und sicherlich noch viel mehr kreisen in deinem Kopf als Mama und vielleicht hat sogar schon mal die Erzieherin anklingen lassen, dass mit deinem Kind irgendetwas nicht richtig stimmt.

 

Was also sind deine nächsten Schritte? Darüber möchte ich im heutigen Blogartikel schreiben.

 

Wenn du den Verdacht hast, dass dein Kind hochsensibel sein könnte, wirst du sicherlich im Internet, oder in einem entsprechenden Buch einen Test gefunden haben. Diese Tests können dir eine Richtung vorgeben, ob dein Kind tendenziell eine hochsensible Veranlagung hat, oder nicht.

 

https://bunte-kinder.de/test-ist-mein-kind-hochsensibel/

 

Wir gehen davon aus, dass dein Kind bei dem Test gut abgeschlossen hat und du nun glaubst, es sei hochsensibel. Jetzt beginnt die Suche nach der Problemlösung. Was bedeutet es, wenn dein Kind hochsensibel ist? Was musst du tun?

 

 

Der Test war positiv! Was nun?

 

Erst einmal tief durchatmen!

Die WICHTIGSTE Information für dich ist: DEIN KIND IST NICHT KRANK

Schreib dir das irgendwohin, tätowier es dir in die Haut, oder näh es auf dein Kissen, total egal, hauptsache du vergisst das nicht! Hochsensibilität ist KEINE Krankheit.

Hochsensibilität ist eine Veranlagung, die vererbt wird! Das ist doch schon mal total spannend, oder? Wenn sie vererbt wird, dann heißt dass, dass du, oder dein Mann, oder deine Mutter/Vater, ebenfalls hochsensibel sein müssen! Da dieses Thema noch so neu ist, ist es noch kein allgemeingültiges Wissen. Fast jeder Erwachsene hat schon mal etwas von ADHS, oder Autismus gehört. Hochsensibilität ist zum einen eben KEINE Krankheit, die also auch nicht diagnostiziert werden kann und sie ist nicht bekannt! Wir wissen, es gibt introvertierte, extrovertierte oder cholerische Menschen, aber wer von uns wusste schon in seiner Kindheit, dass er eine andere Reizverarbeitung hat?

 

Aron beschreibt Hochsensibilität wie folgt und ich finde das sehr zutreffen:

„Bei Hochsensibilität handelt es sich nicht um eine Krankheit, sondern um eine Temperamentsausprägung, verbunden mit einer besonderen Form der Reizverarbeitung. Hochsensible neigen dann, wenn sie eine schwierige Kindheit erleben mussten, eher als andere Menschen zur Entwicklung von besonderer Schüchternheit, Ängsten und Depressionen.“

 

Das heißt, dass hochsensible Menschen, oft erst wenn sie Erwachsen sind, doch beim Psychdok landen, weil sie aufgrund ihrer Veranlagung mit den Erfahrungen aus ihrer Kindheit (wenn es keine schöne Kindheit war), nicht zurechtkommen und sich dadurch bei ihnen psychische Schwierigkeiten entwickeln können.

 

 

Meine Geschichte

 

Ich war bei Hausärzten, Psychiatern, Psychotherapeuten, Ergotherapeuten, Coaches und einer Schamanin. Ich wurde mit Burnout und Depression und sozialen Ängsten beschrieben und teilweise diagnostiziert und ich wusste nicht, wie ich mein Leben leben sollte, weil ich so unsicher in mir selbst war und viele Ängste hatte.

 

 

Niemand wusste in meiner Familie, dass ich hochsensibel bin. Deswegen konnte auch niemand nachvollziehen, dass ich nicht einfach nur ein bisschen Schulstress hatte, sondern furchtbare Ängste. Ängste vor den Lehrern, Ängste zu versagen und vor allem Ängste meine Eltern zu enttäuschen. Ich wurde vor der gesamten Klasse bloß gestellt. Andere wurden bloß gestellt und ich hab das emotional fast nicht ertragen. Wenn ich heute mit meiner Freundin aus der damaligen Zeit rede, ist es für mich total spannend, dass sie das alles nie so intensiv wahrgenommen hat, wie ich. Und deswegen natürlich auch nicht so einen Schulknacks weg hat wie ich. Als ich in der 11. Klasse das Mädchengymnasium verließ, war ich der Meinung, ich wäre dumm! Mein Selbstwertgefühl was die Welt und mich betraf, war am Boden und ich hatte gelernt, mich bestmöglich zu verstecken oder anzupassen. Im Außen. Im innen war ich unglaublich kreativ, schrieb Geschichten, über Geschichten und hatte einen kleinen, aber sehr engen Freundeskreis, bei dem ich, ich selbst sein konnte. UND ich hatte meinen Hund. Was ich ohne diese treue Seele getan hätte… ich will es mir gar nicht vorstellen. Er war mein Gefährte in den dunkelsten Stunden und ich könnte nicht dankbarer sein, dass er mich so lange begleitet hat.

 

Worauf ich hinaus möchte… ein hochsensibler Mensch hat durch seine oftmals auch sehr hohe Empfindsamkeit natürlich gute Voraussetzungen, eher eine Depression etc. zu bekommen, als andere Menschen. Wir reagieren auf Stress viel intensiver und zu viel Stresshormone im Körper machen nachweisbar krank. Seelisch, oder körperlich, oder beides.

 

ABER das heißt nicht, dass ich zum Therapeuten muss, WEIL ich hochsensibel bin! Ich lande dort als erwachsener Mensch, Jugendlicher, oder Kind, weil ich nicht gelernt habe (oder meine Umwelt), mit meiner Veranlagung gut umzugehen.

 

Meine beste Freundin und langjährige Kollegin hat sich vor allem in ihrer Jugend ganz oft selbst im Stich gelassen, weil sie sich den Erwartungen und Vorstellungen der anderen angepasst hat! Es ist ein ganz schön schwieriger und intensiver Prozess, als erwachsene Frau, das aufzuarbeiten und zu verändern.

 

Und genau das ist der Grund, warum ich hier schreibe und warum ich über dieses Thema schreibe. Denn wenn wir erkennen, dass ein Kind hochsensibel ist und wir wissen, wie wir mit ihm umgehen können, dann ersparen wir diesem Kind hoffentlich das große Drama im Erwachsenenalter. Stattdessen dürfen wir dann einen hochsensiblen, erwachsenen Menschen sehen, der gut mit sich selbst umgeht und seine Fähigkeiten für sich und die Welt einsetzt. Ein bunter Mensch, weil er ein buntes Kind SEIN DURFTE. Und wenn wir mal nach draußen in die Welt schauen, dann wissen wir alle… hey… wir brauchen bunte Menschen, die anders denken, die Visionen haben, die gegen Ungerechtigkeit einstehen möchten und die über Empathie und Selbstliebe verfügen!

 

 

 

Symtome von Hochsensibilität

 

Zum besseren Verständnis habe ich euch eine kleine Grafik erstellt. Hochsensibilität ist normalerweise keine Krankheit. Sie kann aber auch durch eine Trauma ausgelöst werden, was dann natürlich eine Behandlung erfordert. Ebenfalls kann es sein, dass ein Mensch durch eine aktuelle Lebenssituation zu erhöhter Empfindsamkeit neigt und sich deswegen ähnliche Symptome zeigen. Alles was ich hier schreibe, bezieht sich IMMER auf die vererebte Veranlagung Hochsensibilität.

 

 

 

Ein paar Worte zur Diagnostik

 

Es kann durchaus passieren, dass dir eine Diagnostik vorgeschlagen wird. Vermutlich, weil das Verhalten deines Kindes Ähnlichkeiten mit diagnostizierbaren Krankheiten zeigt. Ein Kind mit ADHS, was impulsiv handelt, kann sich ganz ähnlich äußern, wie ein hochsensibles Kind, was einen Wutausbruch bekommt, aufgrund der leichten Erregbarkeit seines Nervensystems und einer Übereizung. Es gilt also gut hinzusehen! Sehr verschlossene, in sich gekehrte hochsensible Kinder, können auch gerne mal mit autistischen Zügen verglichen werden. Sollte wirklich der Verdacht auf z.B. Autismus bestehen, dann ist es natürlich sinnvoll das abklären zu lassen! Du kannst aber nicht abklären lassen, ob dein Kind hochsensibel ist. DENN, es ist eben KEINE Krankheit. Mittlerweile gibt es immer mehr Ärzte und Therapeuten, die von Hochsensibilität wissen und dann durch die bekannten Tests, oder durch eine Ausschlussdiagnostik den Hinweis von einer hochsensiblen Veranlagung geben können.

Hier findest du einen Artikel zum Thema ADHS und Hochsensibilität

Und hier noch eine Übersicht, was für Krankheiten diagnostiziert werden

 

Fazit

 

  • bei ernsthaften Verdacht auf andere Erkrankungen ist eine Diagnostik sinnvoll

 

  • Hochsensibilität ist nicht diagnostizierbar

 

  • es kann Verwechslungsgefahr bestehen

 

  • nicht jeder Arzt/Therapeut weiß von Hochsensibiltät

 

 

“Anlagebedingte Dispositionen und Temperamente sind kein Schicksal. Ein Kind kann damit leben, sich akzeptieren lernen. Dazu braucht es Zeit, Eigen-Zeit. Und hierbei ist entscheidend, wie die Umwelt auf das kindliche Temperament reagiert. Haben Kinder das Gefühl, dass sie in ihrer Eigenart akzeptiert werden, bauen auch Kinder mit schwierigen Temperamenten Selbstbewusstsein und Urvertrauen auf.” Jan-Uwe Rogge

 

Was ich noch sagen möchte

 

Die Tendenz mit seinem Kind zum Therapeuten zu gehen, zum Kinderarzt, oder Psychiater steigt immer mehr. Ich möchte dir gerne bewusst machen, dass so eine Diagnostik, oder ein Ärztemarathon mit deinem Kind etwas macht! Es wird spüren und wissen, dass etwas mit ihm nicht stimmt und vielleicht auch unter Druck und Stress kommen. Also entscheide gut überlegt, ob es nötig ist, deinem Kind das zuzumuten!

 

 

Denn Hochsensibilität ist kein Drama!

 

 

„Raus aus dem Drama – rein ins Leben“, das ist das Motto für meinen Blog und dazu möchte ich dich von ganzem Herzen einladen und ermutigen.

Dein Kind ist hochsensibel? SO WHAT!

Es ist genauso überlebensfähig, wie andere Kinder! Es hat Bereiche, in denen es empfindlicher ist, es hat aber auch Bereiche, in denen es viel kompetenter ist, als andere! Es gleicht sich aus!

Das Problem ist eher unsere Lebenswelt und die Erwartungen, die an uns gestellt werden! Die Eingewöhnung im Kindergarten soll bitte schnell gehen! Das Wochenende bei den Großeltern soll doch Spaß machen! Der Zirkuskurs ist doch eine tolle Möglichkeit sich auszutoben! Freundschaften zu knüpfen ist doch kein Ding! Fremdbestimmt zu lernen, da musste jeder durch. Und warum nimmst du dir eigentlich jedes Wort so zu Herzen?

Dazu kommt, dass du auch als Mutter unter gesellschaftlichen Erwartungen und Druck stehst. Wieso ist dein Kind so anders? Ist es dir unangenhem, dass es anders ist? Musst du dich rechtfertigen bei Familie und Freunden, für dein Kind? Bist du vielleicht selbst hochsensibel, hast in deiner Kindheit gelitten und möchtest dein Kind nun vor allem Schlimmen bewahren?

 

DAS sind die wahren Probleme von hochsensiblen Kindern!

Und da können wir, als Erwachsene ansetzen!

 

 

Deine Aufgabe als Erwachsene

 

 

Du hast drei Aufgaben, wenn du ein hochsensibles Kind gut in seiner Entwicklung begleiten und fördern möchtest.

 

 

1. Setze dich mit dir selbst auseinander

 

 

Das ist total wichtig! Ich freue mich jetzt schon wie verrückt, weil ich hoffentlich an einer Coachingausbildung zum Thema Biografiearbeit teilnehmen kann. Denn da sitzt oft der Stachel, für unser Verhalten als Erwachsener.

 

Folgende Fragen können dir weiterhelfen

 

  • Bin ich selbst hochsensibel
  • Wie habe ich meine eigene Kindheit erlebt
  • Hatte ich das Gefühl, dass ich so angenommen werde, wie ich bin
  • Unter was habe ich gelitten
  • Was hat mir geholfen
  • Was möchte ich auf jeden Fall anders machen, als meine Mutter? UND WARUM
  • Vor was möchte ich mein Kind beschützen
  • Welche Ängste habe ich, was mein Kind betrifft
  • Handel ich aus meinen Ängsten heraus, wenn ich mit meinem Kind umgehe
  • Sehe ich mich, oder wirklich mein Kind
  • Lasse ich es zu, dass mein Kind sich anders entwickelt
  • Mit wem kann ich mich austauschen? Wer kann mich spiegeln

 

Je besser wir verstehen WARUM wir uns so und so verhalten, desto leichter können wir es auch ändern, wenn wir dieses Verhalten gar nicht möchten. Und wenn wir es noch nicht verändern können, können wir es vielleicht schon verbalisieren. Hochsensible Kinder möchten verstehen! Eine heftige Reaktion von dir, weil du dein Kind vor etwas beschützen wolltest, kannst du auch im Nachhinein gut erklären.

 

 

2. Eigne dir Wissen an

 

 

Das ist super wichtig! Du brauchst Fachwissen! Du brauchst Blogs, Bücher Austausch zum Thema Hochsensibilität. Ein gelassener Umgang mit dieser Veranlagung, setzt voraus, dass du weißt, woher ein Verhalten kommt.

 

Kinder machen dich nicht mit Absicht verrückt, sondern sie drücken durch ihr Verhalten etwas aus. Wir müssen lernen, dieses Verhalten zu lesen und dementsprechend zu handeln.

 

Und falls du selbst vielleicht hochsensibel bist, hilft dir das Wissen darüber natürlich immens! Denn du wirst deine eigene Kindheit, dein eigenes Leben unter neuen Gesichtspunkten sehen und verstehen!

 

Für mich war es eine ERLÖSUNG! Ich habe endlich verstanden, warum ich so anders bin. Und dadurch hatte ich zum ersten Mal wahre Handlungskompetenz mit mir selbst besser umgehen zu können. Das geht nicht von heute auf morgen und ist auch kein leichter Weg. Aber die Verantwortung als Erwachsener haben wir ganz allein für uns selbst, niemand ist hier um uns zu retten und wenn wir lernen unsere Veranlagung anzunehmen, positiv und kraftvoll zu nutzen und unsere Vergangenheit aufzuarbeiten, dann retten wir uns selber!

 

 

 

3. Dein Kind – die Kür

 

 

Du hast dich mit dir selbst auseinandergesetzt, du hast dich mit der Thematik der Hochsensibilität auseinandergesetzt, jetzt geht es um dein Kind!

Dein Kind braucht einen entspannten, handlungsfähigen Erwachsenen, der es sieht und der ihm die Möglichkeit gibt, seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen!

 

Wir sind Wegbegleiter für Kinder. Wir können Kinder nicht zwingen unsere Wege zu gehen, oder die, die wir für sie geplant haben. Wenn das passiert, dann geht etwas in dem Kind kaputt, oder es wird irgendwann rebellieren. Wir haben die Aufgabe sie zu stärken, sie zu lieben so wie sie sind und sie zu ermutigen!!!!

 

 

Sei ein Wegbegleiter für dein Kind

 

 

 

  • Ermutige dein Kind so viel, wie du kannst, seine eigenen Erfahrungen zu machen! Und halte es aus, wenn dir das nicht immer so geheuer ist!

 

  • Spiegel dein Kind in seinem Verhalten. Du musst ihm nicht erklären, dass es „hochsensibel“ ist. Du kannst andere Wörter dafür finden.

 

Ein Mädchen in einer Kita, in der ich einmal gearbeitet habe, war sehr, sehr mitfühlend! Sie hat selbst Tränen in den Augen gehabt, wenn sich jemand anderes wehgetan hat und wollte immer helfen. Im Gegensatz zu anderen Kindern hatte sie eine total tolle Kompetenz! Sie konnte sofort reagieren. Ein Kühlpack holen, ein Kuscheltier zum Trösten, oder hat das weinende Kind, einfach gestreichelt. Aber sie hat auch gelitten, weil sie Emotionen so sehr selbst gespürt. Ich habe nach solchen Situationen mit ihr das Gespräch gesucht. Und ihr gesagt, dass ich gesehen habe, dass es auch ihr gar nicht gut ging und dass sie das sehr gespürt hat, wie schlecht es dem anderen Kind geht. So habe ich ihr die Möglichkeit gegeben, darüber zu reden. Ich habe ihr auch gesagt, dass mir das auch passiert und dass es Menschen gibt, die einfach ganz arg mitfühlen können, wenn es jemandem nicht gut geht. Und das es toll ist, dass sie so schön trösten kann.

 

  • Sorge für Ausgleich

 

Das kann dein Kind noch nicht selbst! Also bist du dafür zuständig wieder Ruhe mit deinem Kind zu finden und Zeit für Erholung anzubieten. Trage dich in meinem NEWSLETTER ein und erhalte Tipps, wie du einen entspannten Alltag mit deinem hochsensiblen Kind gestalten kannst!

 

  • Zulassen

 

Sei bitte keine Helikopter – Mama. Beschütze dein Kind nicht vor allem und mische dich nicht überall ein und übernimm nicht für alles und dein Kind die Verantwortung!

Dein Kind braucht Raum, um sich zu entwickeln. Dein Kind muss und darf Fehler machen, um sich zu entwickeln. Dein Kind muss auch mal hinfallen, um zu lernen damit umzugehen! Dein Kind muss sich der Welt zumuten, anstatt sich ewig in der sicheren Höhle zu verstecken!

ABER dein Kind braucht natürlich eine sichere Höhle! Nur nicht dauerhaft und permanent. Es muss Erfahrungen machen, gute, wie schlechte und muss wissen, dass es einen Ort auf der Welt gibt, wo es beschützt wird und wo es sich erholen kann. Um dann wieder rauszugehen und neue Erfahrungen zu machen!

 

Ich kann das Buch: „Leitwölfe sein – liebevolle Führung in der Familie“ von Jesper Juul nur wärmstens empfehlen zum Thema Loslassen, Kind sein lassen und doch führen! Beides braucht das Kind.

 

Wenn du dich noch mehr damit beschäftigen möchtest, wie du dein hochsensibles Kind unterstützen kannst, dann klicke hier.

 

https://bunte-kinder.de/kennst-du-die-7-wichtigsten-bausteine-um-dein-hochsensibles-kind-zu-unterstuetzen/

 

 

 

Abschließend möchte ich noch eines sagen:

 

Natürlich macht es Sinn zum Arzt, oder Therapeuten zu gehen, wenn du merkst, dass mit deinem Kind wirklich etwas nicht stimmt! Was ich hier ausdrücken wollte ist, dass die Hochsensibilität an sich kein Grund ist, um dein Kind diagnostizieren zu lassen. Es geht also wieder darum, dein Kind gut zu kennen, gut zu beobachten und dann zu entscheiden. Große Ängste, selbstverletztendes Verhalten, oder Anzeichen für Depressionen dürfen nicht ignoriert werden.

 

“Wenn Ihr hochsensibles Kind Anzeichen für eine Depression zeigt oder Ihnen irgendwie zu verstehen gibt, dass es keine Hoffnung und keinen Sinn in seinem Leben sieht, dann empfehle ich Ihnen, sich professionelle Hilfe zu suchen.” Catherine Crawford

 

 

 

Ich danke dir, dass du bis hierher gelesen hast! Das Talent zum kurz fassen, ist an mir vorbei gegangen. Meine Planung von diesem Blogartikel irgendwie auch. Stattdessen ist es gekommen, wie es gekommen ist und ich habe es meiner Intuition überlassen, wie ich diesen Artikel gegliedert habe. Für mich ist das eine der Gaben, die die Hochsensibilität mit sich bringt. Ich vertraue auf das was kommt und wenn ich einen Impuls verspüre folge ich dem und bastel mir mein eigenes zusammen. Ich folge dem Flow und das ist ein Geschenk.

 

Wenn du Lust hast, freue ich mich über deinen Kommentar. Teile deine Erfahrungen und Gedanken zum Thema Diagnostik mit mir und anderen Leserinnen.

 

 

Kinder sind so bunt wie die Welt. Lassen wir uns von ihnen verzaubern.

Deine Verena

 

 

Quellenangaben: Zitate stammen aus dem Buch “Empfindsam erziehen. Tipps für die ersten Lebensjahre des hochsensiblen Kindes.” Julie Leuze (ich habe heute erst angefangen darin zu schmökern und bin sehr positiv überrascht!)

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