Wer bin ich – die Frage die meine Welt ins Wanken bringt

Und zwar gefühlt permanent! Seit Anfang des Jahres laufe ich mit diesen Worten durch mein Leben, mal getrieben, mal getragen, aber vor allem innerlich schon fast schmerzhaft gerufen.

WER BIN ICH

Wer bin ich denn, in all dem Schmerz der da über mich zusammengefallen ist in den letzten Monaten? Und was bedeutet es, dass das gerade so passiert? Wer bin ich, dass ich gefühlt so viele schräge Menschen anziehe und mich so einsam fühle? Wer bin ich denn wirklich unter all den Schichten aus Schutz, Angst und gesellschaftlich genormten Verhalten?

WER ZUM TEUFEL BIN ICH

Und wenn der Sturm über mir zusammengebrochen ist und ich die friedvolle Zeit der Leere in meinem System willkommen heißen kann… dann kann ich sie spüren. Die Essenz in mir und das kleine Mädchen, die wilde Frau, die Hexe und die Priesterin. Die Dunkelheit und die Schönheit des Lichts. Ja, ich kann dann sogar mein Licht sehen, es strahlen lassen und erkennen, wie sehr ich damit Menschen berühren kann.

Ich bin sie alle. Und ich will sie alle sein! Ich will ein Leben leben, in dem ich meine Essenz tanze und versprühe! Ich will nichts mehr zurückhalten, verstecken und verheimlichen, denn das kostet mich so viel Kraft. Ich will alles sein! Alles was echt, pur, intensiv und lebendig ist. Ich will dieses Leben mit jeder Faser auskosten und in Momenten schwimmen, weil sie so inspirierend sind.

Und manchmal droht mich das WER BIN ICH in die Verzweiflung zu stürzen. Denn der Weg dorthin ist holprig und schwer. Doch dort, wo ich nicht ich sein kann, laufe ich gegen meine eigenen Wände und stoße mir unaufhörlich den Kopf. Denn der brave Teil in mir will es doch… sich anpassen, dazugehören, funktionieren, den Erwartungen entsprechen und ein ruhiges, sicheres Leben führen. Ich versuch es immer wieder, weil die alten Glaubenssätze so verdammt stark in mir wirken. Bis mein Kopf blutig ist, mein Herz schwer und in meinem Kopf unaufhörlich ein „Ich kann nicht mehr“ zu finden ist. Weil ich das WER BIN ICH dann verloren habe…

„Indianerprinzessin“ wurde ich neulich genannt – von einem, der mich in verdammt tiefen Tiefen kennt – und als ich heulend in seinen Armen lag, weil ich nicht wusste, wie ich mein Leben leben kann, so dass ich glücklich bin und er mich fragte, was denn das Problem sei… da konnte ich ihn nur ansehen und sagen:

„Weil ich die Indianerprinzessin sein muss…“

Und die passt nun mal nicht in die schöne Hamsterradwelt…

WER BIN ICH… so viele…

WAS BIN ICH… rausgefallen

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