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AD(H)S in Verbindung mit Glutamat

Nach heutigem Forschungsstand ist die Ursache von AD(H)S ein Zusammenspiel von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren. Also hauptsächlich Faktoren, die mit einfachen Mitteln verändert werden können.

 

Der biologische Faktor kann durch die Umstellung der Ernährung sehr schnelle Veränderungen herbeiführen.
Bewusster durch den Supermarkt gehen, vor allem genauer auf die Inhaltsstoffe achten und so oft wie möglich frische Produkte einkaufen, das wird vieles verändern. Der Körper entwickelt sich zusehends besser, wenn künstliche Aromastoffe, Farbstoffe und Konservierungsstoffe, wie z. B. Glutamat aus dem Ernährungsplan wegfallen.
Glutamat ist ein Geschmacksverstärker. Das ist kein Gewürz, sondern eine Substanz, die unabhängig vom Aroma eines Lebensmittels ein künstliches Hungergefühl im Gehirn stimuliert.

 

Neurologisch betrachtet, handelt es sich bei Glutamat um ein Rauschgift. Es ist eine suchterzeugende Aminosäureverbindung, die über die Schleimhäute ins Blut eindringt und von dort direkt in unser Gehirn gelangt. Im Unterschied zu anderen Rauschgiften unterscheidet sich Glutamat vorwiegend dadurch, dass es künstlich Appetit erzeugt. Die Funktion unseres Stammhirns wird dabei gestört. Unser Stammhirn, also unser limbisches System, regelt neben den elementaren Körperfunktionen unsere Gefühlswahrnehmung und daher auch unseren Hunger.
Glutamate können Schweißausbrüche und Stresswirkungen hervorrufen, sowie Magenschmerzen, Bluthochdruck und Herzklopfen. Bei sensiblen Menschen kann es unter Umständen Migräne hervorrufen.

 

Die Sinneswahrnehmung wird eingeschränkt und die Lernfähigkeit und das allgemeine Konzentrationsvermögen nehmen nach Einnahme von Glutamat bis zu mehreren Stunden lang nachhaltig ab.

 

Bei Allergikern kann Glutamat epileptische Anfälle hervorrufen oder sogar zum Tod durch Atemlähmung führen.

 

In Schweden hält man diesen Stoff für so gefährlich, dass er dort als Zusatz zu Nahrungs- und Lebensmitteln seit langem verboten ist.